Sonntag, 16. August 2009

Asset Allocation

So nach einem länegren Urlaub melde ich mich hier einmal wieder... Im Urlaub war ich jedoch nicht ganz untätig und habe mich ein wenig mit der Asset Allocation auseinandergesetzt. Ein wichtiger Grundsatz der Geldanlage ist, dass man in möglichst wenig miteinander korrelierte Asset Klassen investiert. Eine sehr nützliche Tabelle mit Korrelationsdaten habe ich bei portfoliotheorie.com gefunden.
Das ganze gibt schon einmal ein paar Hinweise zur Aufteilung des Investitionskapitals.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Die einfachste Methode reich zu werden

Gib kein Geld aus!

So einfach ist das... :-) Auch wenn es technisch unmöglich ist einen Tag lang wirklich kein Geld auszugeben, da wir z.B. unsere Krankenversicherung monatlich bezahlen oder im Winter ohne Heizung im Kalten sitzen würden, kann man aus dieser Regel einen kleinen Sparsamkeitstrick machen.

Man erklärt einfach 1-2 Tage die Woche für "Nichts-Ausgeben" Tage und gibt an diesen Tagen wirklich kein Geld direkt aus - Auch wenn das bedeutet, das man zum Beispiel einen Tag früher tanken fährt oder den Einkauf halt einen Tag später macht, hat das tatsächlich einen meßbaren Einfluß auf die eigenen Finanzen. Am Ende des Monats bleibt mir zumindest tatsächlich mehr übrig! Das ganze hat einfach damit zu tun, das man viele "spontane" Ausgaben, die man ansonsten an diesen Tagen machen würde, nicht an einem der nächsten Tage nachholt.

Das ist auch relativ logisch - wenn ich Dienstags (meinem Nicht-Ausgeb-Tag) Lust auf einen Schokoriegel habe und ihn mir verkneife, werde ich Mittwoch nicht unbedingt auch Lust auf einen Schokoriegel haben... Ein anderer Aspekt, der denke ich finanziell mehr bringt, ist ähnlich zu dem, der mit der 1-Minuten-Regel erreicht wird - Man ist gezwungen zumindest die potentiellem Ausgaben dieses einen Tages noch einmal zu überdenken. Eine andere Variante der gleichen Methode wäre sich selbst einen "Wunschzettel" zu schreiben und sich seine Wünsche verzögert zu erfüllen, aber das ist schon wieder ein eigenes Thema, zu dem ich die wissenschaftlichen Studien nochmal rauskramen muss :-)

Aus eigener Erfahrung kann ich übrigens zu dieser Technik sagen, dass es unglaublich schwer ist einen Tag lang wirklich gar nichts auszugeben. Selbst bei gefülltem Tank und Kühlschrank und allen potentiell interessanten Dingen im eigenen Vorrat! Irgendetwas gibt man doch täglich aus und was das denn so ist, erfährt man an diesem Tag... Interessanterweise wird einem auch klar wie wichtig auf einmal eine kalte Cola oder etwas Süßes werden, wenn man sie nicht haben "darf".

Hier wird es Zeit einmal auf den Latte Factor von David Bach hinzuweisen, der etwas geschönt (10% Zinsen...) vorgerechnet hat, dass man mit dem Trinken eines Kaffee Latte zu 5$ am Tag, im Laufe eines 40jährigen Arbeitslebens ungefähr 1 Millionen $ verschwendet. Also ist es höchst sinnvoll sich über seine "kleinen" Ausgaben bewusst zu werden - denn die können sich zu gewaltigen Summen läppern! Genau dieser Effekt motiviert mich den Nicht-Ausgeb-Tag einzuhalten, die ca. 30€-60€ am Monatsende mehr sind aber natürlich auch schön :-).